Mit Dating-Apps neue Leute treffen

Du willst mal wieder mit anderen Leuten ausgehen, bist vielleicht auf der Suche nach der großen Liebe? Da können Apps auf dem Smartphone weiterhelfen. Lies dir aber vorher genau durch, was sie bieten – und was es kostet.

Wenn du gerade erst in eine Stadt gezogen bist und noch niemanden kennst, solltest du häufig ausgehen – auch allein. Vielleicht sind aber auch in deinem Semester nette Kommilitonen, die mitkommen. Oder es gibt spezielle Veranstaltungen wie Erstsemester-Partys, auf denen du neue Kontakte schließen kannst.

Natürlich kannst du auch dein Smartphone mit den entsprechenden Apps benutzen. Nein, es muss nicht immer um Sex gehen, wenn die Rede von Dating-Apps ist. Allerdings stehen für viele der Flirt und mehr im Vordergrund. Für dich heißt das: Du musst erst festlegen, was du möchtest, und dich dann beim passenden Portal anmelden. Landest du versehentlich beim falschen, bist du vielleicht enttäuscht, weil du dort nicht triffst, wen du erwartet hast. Es gibt

  • Portale, auf denen man Leute in seiner Umgebung sieht, die ebenfalls gerade Lust darauf haben, mit jemandem zu quatschen oder auch zu flirten
  • Apps, bei denen es sich um Freundschaften dreht, Beziehung nicht ausgeschlossen
  • Vermittlungen, um einen festen Partner zu finden – Hochzeit ist oft angestrebt, und
  • Plattformen, bei denen es um Sex und Seitensprünge geht.

Nachdem du eine App gefunden hast, die zu dir passt, solltest du die sogenannten AGBs, also die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, durchlesen. Auch wenn du dazu keine Lust hast: Es ist wichtig! Zwar werben viele Anbieter mit einer kostenlosen Probezeit, doch selbst wenn der Tester rechtzeitig kündigt, kann es sein, dass er trotzdem noch eine Rechnung bekommt – beispielsweise für Nachrichten, die er gelesen oder geschrieben hat, oder für ein Persönlichkeitsprofil, das er zwar nicht wollte, aber anlegen lassen musste. Lies darum genau durch, worauf du dich einlässt.

Erhältst du tatsächlich im Nachhinein eine überraschende Rechnung, solltest du dich an eine Verbraucherzentrale wenden. Vielleicht haben deine Eltern auch einen Anwalt, mit dem sie schon lange zusammenarbeiten? Dann kann dieser die richtige Anlaufstelle sein.