Bei Tattoos an gesundheitliche Risiken denken

Ganz gleich, wie man persönlich dazu steht: Tattoos sind in und längst kein Zeichen mehr dafür, dass man einmal zur See gefahren ist oder ein Gefängnis von innen gesehen hat. Immer mehr Menschen aus allen Gesellschaftsschichten entscheiden sich dafür, ein Bild oder einen Schriftzug auf ihrem Körper anbringen zu lassen. Auch unter einem Anzug kann sich mitunter eine Tätowierung verbergen.

Über die gesundheitlichen Risiken wird allerdings häufig diskutiert. Hier ein paar Tipps von Verbraucherschützern, wenn du dich entschlossen hast, deinen Körper auf Dauer zu dekorieren:

  • Selbst professionelle Tätowierer werden keine Haftung für Komplikationen bei der Wundheilung oder bei Allergien übernehmen. Sie sollten dich jedoch ausführlich über die Gefahren informieren. Auch darüber, wie du die Tattoo-Wunde pflegen sollst.
  • Hygiene ist im Tattoo-Studio das A und O: Der Tätowierer sollte eine entsprechende Schulung absolviert haben und auch danach handeln. Denn bei unsachgemäßen Nadelstichen ist die Gefahr für Entzündungen und Verletzungen groß, inklusive des Risikos, sich mit Hepatitis oder HIV zu infizieren. Also sauberes Studio, Einweghandschuhe, Sterilität bei Nadeln und Farben sowie frische Einwegtücher.
  • Nicht jede Tattoo-Tinte ist unbedenklich. Besonders wenn tiefere Hautschichten erreicht werden, können manche Farben Entzündungen, Allergien oder bleibende Hautschädigungen auslösen. Lass dir vom Tätowierer bestätigen, dass die verwendeten Tinten unbedenklich sind und ein Prüfzertifikat tragen.
  • Für Risikogruppen sind Tattoos tabu. Dazu zählen vor allem Schwangere, Menschen, die unter Diabetes, Blutgerinnungsstörungen oder Herzerkrankungen leiden.
  • Ebenfalls wichtig zu wissen: Kommt es zu Komplikationen oder willst du die Körperkunst später entfernen lassen, übernehmen die Krankenkassen in der Regel keine Kosten. Du musst das dann im Normalfall aus eigener Tasche bezahlen.