Einbruchprävention wirkt!

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden verursacht nicht nur materielle Schäden, sondern hinterlässt bei vielen Opfern psychische Folgen. Erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Immer mehr Einbrecher scheitern bei ihren Versuchen. Das liegt nicht zuletzt an der verstärkten Prävention. Vorbeugende Maßnahmen zu fördern ist ein wichtiges Ziel einer gemeinsamen Initiative der Sparkassenorganisation und der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention. Detaillierte Informationen können Sie auf der Internetseite K-Einbruch abrufen. Informieren Sie sich dort über technische Maßnahmen, z. B. die Verstärkung von Türen und Fenstern nach den Standards der Polizei. Erfahren Sie auch, wie Sie es Einbrechern schwer machen können, indem Sie bestimmte Verhaltensregeln beachten.

1) Tipps zur technischen Prävention
• Prüfen und verbessern Sie gegebenenfalls mechanische Sicherungseinrichtungen an Türen und Fenstern
• Achten Sie dabei besonders auf die Garage oder Kellerfenster
• Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung vor dem Haus und in Fluren, eventuell auch durch Bewegungsmelder
• Vermeiden Sie dichte Bepflanzung vor dem Haus
• Sichern Sie Aufstiegshilfen wie Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel

2) Tipps zum vorbeugenden Verhalten
• Schließen Sie vor Verlassen des Hauses alle Türen und Fenster (Türen nicht nur zuziehen, Fenster keinesfalls gekippt lassen)
• Sorgen Sie dafür, dass Haus bzw. Wohnung auch bei Abwesenheit bewohnt aussehen
• Informieren Sie in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter nicht über längere Abwesenheiten
• Bitten Sie Ihren Nachbarn oder eine sonstige Vertrauensperson, nach dem Rechten zu sehen
• Bewahren Sie Wertgegenstände sicher auf (z. B. in einem Schließfach)
• Deponieren Sie Haus- und Wohnungsschlüssel niemals außerhalb der Räume

Sollten sich Einbrecher dennoch bei Ihnen bereichert haben, melden Sie dies sofort bei der Polizei – noch bevor Sie mit dem Aufräumen beginnen. Nur so lassen sich Spuren sichern. Hilfreich ist es, wenn Sie der Polizei eine Liste der gestohlenen Gegenstände geben können, möglichst zusammen mit Fotos und Quittungen. Mit einer Hausratversicherung können Sie den finanziellen Schaden absichern. Schauen Sie am besten umgehend in Ihren Unterlagen, ob die Deckungssumme ausreichend hoch ist und welche Haftungsausschlüsse bestehen.