Fußball: So sehen Tore schöner aus

Die Europameisterschaft steht vor der Tür. Wenn Sie Ihren Fernseher richtig einstellen, haben Sie ein noch größeres Sehvergnügen während der Fußballspiele. Überprüfen Sie Ihre TV-Einstellungen.

In wenigen Tagen wird angepfiffen: Die Fußballeuropameisterschaft beginnt. Zwar ist es äußerst beliebt, zusammen mit Freunden, Bekannten und auch Fremden in Kneipen und auf öffentlichen Plätzen Fußball zu schauen, aber es gibt noch immer viele, die gerne zu Hause im Wohnzimmer den Fernseher anschalten: Auf dem Flachbildschirm sehen Spiele deutlich besser aus als noch vor wenigen Jahren zu Hause im Röhrenfernseher.

Es kommt nicht nur auf die Größe an
Wer allerdings glaubt, dass das Bild umso besser ist, je größer der Monitor ist, der liegt falsch. Bei Full-HD-Fernsehern gibt es eine Faustregel, nach der der Sichtabstand der doppelten Bilddiagonalen entsprechen soll. Wer einen 55-Zoll-Full-HD-Fernseher besitzt, also mit einer Diagonale von 140 Zentimetern, sollte ungefähr 2,8 Meter davon entfernt sitzen. Eine Rolle spielt auch, wo das Gerät aufgehängt oder -gestellt wird: Wer sitzt, sollte genau in die Mitte des Bildschirms schauen. Sitzt man zu nah davor, erkennt man die einzelnen Pixel – dann ist das Bild nicht mehr so gut.

Die richtigen Einstellungen für Tageslichtspiele
Die EM-Spiele werden in diesem Jahr bei Tageslicht angepfiffen. Wer nicht im völlig verdunkelten Raum sitzen möchte, kann den Einstellungsmodus „Fußball“ oder „Sport“ wählen. Gibt es diesen nicht, wäre „Dynamisch“ eine Option. Möglicherweise kann man zusätzlich die Hintergrundbeleuchtung weiter aufdrehen. Zwar sieht das Bild dann vermutlich unnatürlich aus, für Tageslichtfußballspiele ist das aber besser, als wenn man nur ein dunkles Bild hat.

Manche Fernseher ermöglichen es auch, die Bewegungen der Spieler und Kameraschwenks fließender darzustellen. Ob man das mag, sieht man am ehesten bei einem Test. Den sollte man allerdings nicht Minuten vor Spielbeginn durchführen, denn das kann zu Stress führen. Besser: Sie spielen mit den Einstellungen bei der Übertragung eines eher unwichtigen Spiels im Vorfeld der EM.

Flachbildfernseher haben übrigens oft keinen optimalen Ton. Sie können nachhelfen, indem Sie eine zusätzliche Soundbar kaufen, eine Leiste, die oft unter den Fernseher geklemmt wird und den Ton verbessert. Ist sie Ihnen zu teuer, können Sie auch den Fernseher mit den Boxen Ihrer Stereoanlage verbinden.

Gemeinsam und mit großem Bild macht die EM noch mehr Spaß
Die Alternative zum Fernseher ist übrigens ein Beamer. Er bietet sich besonders dann an, wenn man häufig mit Nachbarn, Freunden oder einer großen Familie Fußballspiele sehen will. Allerdings braucht man für ein großes Beamerbild auch den entsprechenden Platz. Und im Regelfall muss man um das Bild herum gut abdunkeln. Außerdem benötigen Sie dann beispielsweise einen externen Receiver, um das Bild empfangen zu können. Eine Alternative: der Livestream der Fernsehsender, den man über das Internet auf den Laptop zieht. Bei dieser Variante kann es aber passieren, dass die Nachbarn das Tor in ihrem Fernsehgerät deutlich früher sehen und bereits jubeln, während man selbst noch angespannt vor dem Gerät sitzt.