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So spart die Welt – von Drachen, Wasserbüffeln, Marienkäfern & Co. / Ausstellung in der Sparkasse Südholstein

eingestellt von Sparkasse Südholstein am 25. Oktober 2018

 

Am 30. Oktober ist wieder Weltspartag. Dabei immer präsent: das Sparschwein! Ob als Schlüsselanhänger, Stofftier, als Aufdruck auf T-Shirts oder in seiner eigentlichen Funktion als Spardose – das Schwein gehört in Deutschland zum Sparen einfach dazu. Die Sparkasse Südholstein zeigt, welche Tiere in anderen Ländern als Galionsfiguren des Sparens gelten. Die Ausstellung mit rund 20 Exponaten ist vom 30. Oktober bis 9. November in der Filiale am Kuhberg zu den Öffnungszeiten zu sehen. Flankiert wird sie mit eindrucksvollen Bildern von „Entwicklungsgeld“ in Ländern, in denen die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation tätig ist. Anschließend wandert die Ausstellung in die Sparkassenfilialen in Pinneberg (13.-20. November) und Bad Segeberg (22.-30. November).

Die Deutschen und ihr Sparschwein verbindet eine lange Tradition. Laut der „Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein“ beginnt seine Erfolgsgeschichte 1576 auf der Burg Schweinheim bei Köln. Dort befahl der Burgherr seinem Gesinde, Frauen und Kindern, sich Schweine aus Ton zuzulegen und diese stetig mit Münzen zu füllen, um für Notsituationen vorzusorgen. Doch warum eigentlich gerade das Schwein?

Das rosa Rüsseltier gilt seit jeher als Symbol des Glücks und des Wohlstands. Wer „Schwein hatte“, galt schon im 16. Jahrhundert als jemand, der vermögend genug war, sich eigenes Vieh zu halten und deshalb immer eine fette Scheibe Wurst auf dem Brot, also Schwein, hatte.

Heute sparen die Deutschen vorwiegend auf Girokonten oder Sparbüchern. Die aktuellen Niedrigzinsen machen auch die Anlage in Fonds, Wertpapiere oder Immobilien für viele attraktiv. Einige Zukunftsprognosen sehen in der fortschreitenden Digitalisierung sogar das Ende des Bargelds kommen. An seiner Beliebtheit hat das Schwein jedoch nichts eingebüßt – fast jeder zweite ist hierzulande im Besitz eines Sparschweins.

Weltweit sieht das anders aus. Auf ihrer Mission für weltweiten Zugang zu Finanzdienstleistungen führt die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation Weltspartage in immer mehr Projektländern ein. In den letzten Jahren sind neben Armenien, Aserbaidschan und Georgien, Burundi, dem Kongo, der Mongolei und Mexiko, Mosambik, Ruanda, Sambia und Usbekistan, Kirgisistan, Kolumbien und der Ukraine auch Tadschikistan, Turkmenistan, Tansania und Vietnam hinzugekommen.

Was den Deutschen ihr Sparschwein, ist den Aserbaidschanern zum Beispiel ihr Marienkäfer: Zu Sowjetzeiten fertigte man mit wenigen Handgriffen aus Weißblechdosen ein Spargefäß. Bis heute sind sie als Geschenk für Kinder sehr beliebt. So wie dieses Exemplar, das mit viel Charme sagt: „Gib Geld“.

In Vietnam ist der Wasserbüffel sehr beliebt. Das Tier dient in den ländlichen Regionen als Traktor-Ersatz und ist für die ärmeren Bevölkerungsschichten eine wertvolle Geldanlage. Menschen, die im Jahr des Büffels geboren sind, gelten als fleißig und geduldig. Damit ist der Büffel ein hervorragendes Sparsymbol, in dem man gerne sein Geld aufbewahrt.

In China wurden schon vor hunderten Jahren Sparbehälter aus Ton hergestellt, sogenannte Pumane. Um an das Geld zu gelangen, muss der Puman zerstört werden. Die Behälter werden bis heute in der traditionellen Form verwendet – besonders beliebt sind sie in Form von Katzen, Drachen und – Schweinen.


Die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation

Seit über 200 Jahren unterstützen Sparkassen in Deutschland die Entwicklung der Regionen und der Menschen vor Ort. Die Sparkassenstiftung für Internationale Kooperation nutzt diese praktische Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie trägt durch den Transfer von bankspezifischem Know-how dazu bei, dass die Menschen in den Partnerländern ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.

Die Sparkassenstiftung unterstützt Finanzinstitutionen, die die wirtschaftliche und soziale Entwicklung auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene nachhaltig fördern. In langfristigen Partnerschaftsprojekten wird die Professionalität der Partner erhöht, damit diese ihren Kunden einen dauerhaften Zugang zu Finanzprodukten bieten können. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), aber auch Arme und soziale Randgruppen sind die Zielgruppen der Partnerinstitute. So werden Arbeitsplätze und Einkommen geschaffen und die Armut bekämpft.