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Sparkasse Südholstein als beste Bank in Schleswig-Holstein ausgezeichnet – Tester geben ihr Top-Noten für Beratungsqualität

 

Dass die Sparkasse Südholstein in ihrer Region die beste Kundenberatung bietet, bestätigten ihr die Bankentester bereits im vergangenen Jahr. Jetzt hat die Zeitung „Die Welt“ die Sparkasse auch zur besten Bank in ganz Schleswig-Holstein gekürt. Basis für diese Auszeichnung ist ihr Abschneiden mit der Gesamtnote „Sehr gut“ in gleich vier Beratungsbereichen: Privatkunden, Firmenkunden, Baufinanzierungen und Private Banking. Dafür wurden der Sparkasse Südholstein jetzt in Berlin die vier Testsiegel in Gold verliehen. Den Titel „Beste Bank in Schleswig-Holstein“ teilt sie sich mit der Nord-Ostsee-Sparkasse, die in ihrer Region ebenfalls hervorragend abschnitt.

Die Untersuchungen der Beratungsqualität bei Banken und Sparkassen sollen dem Bürger eine Orientierungshilfe bei der Wahl der Bankverbindung sein. Für die Durchführung objektiver, neutraler und kompetenter Tests ist das Internationale Institut für Bankentests GmbH Lizenzpartner von DIE WELT. Für die Tests sind Profis der Bankenbranche unterwegs, die seit über 20 Jahren die Entwicklungen in der Beratung beobachten und gestalten sowie besonders geschulte Tester.

Der Qualitätstest
Ausgangspunkt ist in einer Region das „Mystery Shopping“. Eine Untersuchungsmethode, bei der der Tester einen Beratungstermin vereinbart und unangemeldet eine Beratung zu verschiedenen Themen wünscht. Der Testkunde gibt an, dass er demnächst in die Region zieht und eine gute Bankverbindung sucht. Der Testablauf gibt dabei eine reale Beratungssituation wieder, bei der dem Berater eine Vielzahl von Informationen zur persönlichen und finanziellen Situation des Kunden gegeben werden, die es im Beratungsgespräch zu beachten gilt. Dadurch ist es möglich gemeinsam mit dem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung zu erarbeiten, die an den individuellen Bedürfnissen ausgelegt ist.

Zur Beurteilung der Qualität des Beraters dienen bis zu 30 Kriterien. Dies sind unter anderem die Kriterien, die Bundesbürger für die Wahl einer Bankverbindung für entscheidend und wichtig halten. Es geht zuerst um die Freundlichkeit und Atmosphäre im Beratungsgespräch. Dann um die entscheidenden Punkte, ob die Bankberater die richtige Analyse vornehmen. Nicht nur die Wünsche des Kunden sind dabei zu berücksichtigen, sondern auch seine persönliche Situation. Pläne, Ziele, Vorhaben, Einkommenssituation, Ausgaben und das zur Verfügung stehende Geld für Wünsche – insbesondere für die Finanzierung.

Bei der Baufinanzierung ist der effektive Zinssatz nur ein wichtiges Kriterium. Entscheidend ist, ob nach Ablauf der Zinsfestschreibung eine Anschlusssicherheit bei der Finanzierung geboten wird (z. B. Bausparvertrag oder Finanzierungskombination) und eine gesamtheitliche Beratung, die zum Kunden passt. Hat der Kunde alle Vorteile, wie zum Beispiel staatliche Förderungen, Prämien, Zulagen genutzt oder hat er günstige und passende Kredite und Versicherungen. Sind seine Ersparnisse richtig angelegt und wie sieht es mit der Zukunftsplanung der Familie bzw. des Kunden aus.

Bei der Firmenkundenberatung ist der Test noch umfangreicher. Die Firmenkundenberater müssen die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens, der Region und der Branche genau analysieren und insbesondere auf Vorteile und Risiken von Investitionen aufmerksam machen. Erst dann sollte der Berater Empfehlungen geben – auch konkrete Produktangebote, wenn finanziell etwas zu verbessern ist – sowohl beim Sparen als auch beim Finanzieren.

Sind die Aussagen verständlich und nachvollziehbar, kann der Kunde bei den ausgehändigten Produktunterlagen und Informationen alles auf einen Blick erkennen und entsprechen diese den gesetzlichen Anforderungen? Werden Aussagen zur Sicherheit der Geldanlage gemacht? Passen die Preise für die Finanzierungen im Vergleich zum Wettbewerb und bleiben keine Fragen mehr offen, die beantwortet werden müssen?

Der Test zur Vermögensberatung
Im Testfall ging es um die Geldanlage aus einer Erbschaft in Höhe von 900.000 Euro. Bei dem niedrigen Zinsniveau keine leichte Aufgabe für einen Kundenberater. Schon bei der Kundenanalyse geht es um Aufklärung über Verlustrisiken bei verschiedenen Anlageklassen, speziell bei Aktienanlagen. Die Anlagebereitschaft und das Risiko müssen besprochen werden.

Ebenso eine Musterperformance mit Renditeaussagen und Anlagevorschlägen für Aktien, Fonds-Varianten und Anleihen bei passender Risikostreuung für den Kunden. Entscheidend ist, ob das Portfolio-Risiko zum Anlegerprofil passt und die Produktauswahl qualitätsorientiert ist. Und zum Schluss muss die Gesamtberatung zu allen Finanzangelegenheiten beim Kunden passen.