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Corona-Krise: Sparkasse Südholstein hilft Unternehmenskunden – Antragstellung für Förderprogramme ab 23. März 2020 möglich

Corona-Krise: Sparkasse Südholstein hilft Unternehmenskunden – Antragstellung für Förderprogramme ab 23. März 2020 möglich

 

Die Sparkasse Südholstein steht bereit, von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen und Selbständigen Hilfe durch Förderkredite und Liquiditätshilfen zu geben. „Ab Montag, 23. März 2020, sind über uns Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets des Bundes und des Landes möglich. Unter anderem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat dazu die eingespielten bestehenden Programme erheblich erweitert. Die Sparkasse stellt dafür eigene Kreditmittel zur Verfügung. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Unternehmenskunden zur Seite“, erklärt Andreas Fohrmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südholstein.

Die KfW hat bestehende Programme für Liquiditätshilfen stark ausgeweitet, um Unternehmen den Zugang zu Krediten auch in schwierigen Zeiten zu erleichtern. Das sind vor allem der KfW-Unternehmerkredit für Unternehmen, Einzelunternehmer und Freiberufler, die schon mehr als 5 Jahre bestehen und der ERP-Gründerkredit Universell für jüngere Unternehmen, Freiberufler und Gründer.

Für alle Unternehmensgrößen bieten diese Programme Kredite für Investitionen und Betriebsmittel. Diese Angebote können von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die jetzt durch die Corona-Krise in größere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, aber zum Jahresende 2019 noch gesund waren. „Wir, die Sparkasse Südholstein, unterstützen die KfW dabei durch eine Risikoprüfung, die durch die KfW übernommen wird. Bei Krediten bis zu 3 Millionen Euro kann damit die Zusage deutlich schneller erfolgen“, betont Andreas Fohrmann.

Für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung ein weiteres Hilfsprogramm angekündigt. Darüber wird das Bundeskabinett am Montag entscheiden. „Hier geht es um Kundengruppen, die von den bestehenden Programmen nicht ausreichend erfasst werden und bei denen vor allem Zuschüsse wirksam sind“, so der Vorstandschef. „Sobald wir dazu genaue Termine und Details kennen, werden wir darüber informieren.“

„Und ist es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. Deshalb haben wir vor einigen Tagen unsere personellen Ressourcen gebündelt und setzen sie teilweise anders ein. Seit Sonntag, 22. März, sind wir bereit, unsere Mitarbeiter sind informiert und unsere Prozesse stehen, um die Anträge schnell und effektiv zu bearbeiten. Wie werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, damit die Wirtschaft in der Region möglichst unbeschadet durch die Corona-Krise kommt“, so Andreas Fohrmann.