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Chantale Zlotver über ihr Auslandspraktikum in Dublin mit Erasmus

Chantale Zlotver über ihr Auslandspraktikum in Dublin mit Erasmus

 

Moin Moin oder eher Cheers,

mein Name ist Chantale Zlotver und ich bin Auszubildende im zweiten Lehrjahr.

Selbstverständlich macht mir die Arbeit im Betrieb als auch die Berufsschule Spaß, aber als sich mir die Möglichkeit ergab, ein Auslandspraktikum in Irland zu machen, konnte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen. Ursprünglich sollte es eigentlich nach England gehen, aber wegen des Brexits wurde es nach Irland verschoben. Zu meinem Glück, denn dort war ich noch nie!

Das Praktikum wird von der Berufsschule in Pinneberg in Kooperation mit KulturLife organisiert und glücklicherweise hat die Sparkasse Südholstein mich dabei unterstützt, diese Chance zu verwirklichen

Am Tag der Abreise hat mir aber das Wetter vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die stürmische “Sabine” hat den Flug unserer 18-köpfigen Truppe um zwei Tage verschoben, doch halb so wild, wir wurden dennoch herzlichst von unseren Gastfamilien mitten in der Nacht empfangen. Nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Tag schon los zum Einführungsseminar, wo uns die Organisation noch Tipps und Tricks für den Alltag in Irland mitgegeben hat.

Natürlich sind wir nicht alle rechtzeitig angekommen, denn wir wussten zuvor noch nicht, dass man die Busse ran winken muss, damit diese auch anhalten. So sind uns einige Busse direkt vor der Nase davongefahren.

Am Nachmittag ging es auch schon los zu unseren Praktikumsbetrieben. Ich durfte in einem Versicherungsbetrieb direkt an der Küste Irlands tätig sein. Schnell wurde ich in das administrative Team eingebunden und konnte viele der täglichen Aufgaben übernehmen. Ich habe zum Beispiel die Post bearbeitet und die Dokumente für Neukunden, aber auch Bestandskunden, welche ihre Autoversicherung verlängern wollten, erstellt. Das Arbeitsklima war sehr entspannt. Trotz dessen, dass man in Großraumbüros saß, gab es eine familiäre Atmosphäre. Selbst wenn man sich unbekannterweise auf dem Flur traf, fragte man sich gegenseitig, wie es einem geht. Die Iren sind sehr freundlich und es kann immer Mal vorkommen, dass man auf der Bahnfahrt nach Hause mit einem Fremden ins Gespräch kommt. Auch wenn man den Akzent mal nicht versteht, einfach nicken und lächeln! 🙂

Abends haben wir dann mit der Familie zusammen gegessen und in meinem Fall auch mit zwei kleinen, niedlichen Kindern.

Wenn wir dann noch nicht geschafft waren, haben wir uns regelmäßig abends im Pub mit der Gruppe getroffen. An dieser Stelle möchte ich meine Englischlehrerin zitieren, die uns zwischenzeitlich besucht hat: “Die Preise von ca. 7,50€ pro Bier verhindern einen zu hohen Promillegrad, sodass alle mit klarem Kopf am nächsten Tag zur Arbeit kommen konnten.”

An unseren Wochenenden haben wir auch gerne Ausflüge unternommen, bei welchen wir an den “Cliffs of Moher” gewandert sind oder eine Führung durch die bekannte Guiness-Brauerei unternommen haben.

Alles in Allem bin ich sehr dankbar für diese zwei Wochen und freue mich, dieses schöne Land und die herzlichen Menschen kennengelernt zu haben.

Eure Chantale Zlotver