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Hinter den Kulissen des sozialen Projektes „Hochbeete für Kinder“

Hinter den Kulissen des sozialen Projektes „Hochbeete für Kinder“

 

Anfang 2020 nahm alles seinen Lauf. Voller Vorfreude auf unsere Projektzeit fand unser Auftakt dazu in Neumünster statt.

Wir standen in diesem Jahr vor gleich zwei großen Herausforderungen, da wir nicht nur die Praktikantennachmittage vorbereiten mussten, sondern zusätzlich ein soziales Projekt auf die Beine zu stellen hatten. Den ganzen Nachmittag über strömten die Ideen nur so aus uns heraus. Gemeinsam mit unser Ausbildungsleiterin Benthe Hoeft und Jan Köber, der sich um das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse kümmert, brachten wir Struktur in unsere Gedankenkonstrukte. Wir entschieden uns letztlich dafür, gemeinsam als Azubi-Jahrgang Hochbeete zu bauen und diese dann Kindergärten in unserer Region zu spenden.

Unsere Idee war es, den Kindern zu zeigen, wie Pflanzen wachsen und wie sie Gemüse selber anpflanzen können. Zu Beginn unserer Projektzeit tauchten immer mehr Fragen auf wie: „wo sollten wir das Material hernehmen?“ oder „wie sollen die Hochbeete letztendlich transportiert werden?“.

Uns wurde schnell klar, dass wir zusätzliche Hilfe benötigen und so kamen wir auf die Idee, ein weiteres Unternehmen mit in unser Projekt einzubeziehen.

Also ging die Suche los und wir fragten bei „Kremer Glismann“, einem Baufachhandel aus Barmstedt, an. Hier stießen wir sofort auf großes Interesse!

Eines der größten Highlights des Projektes war dann das erste gemeinsame Treffen mit dem Auszubildenden samt Ausbilderin der Firma Kremer Glismann. Dieses fand in den Räumlichkeiten der Sparkasse Südholstein in Pinneberg statt.

Auch die Bepflanzung der Hochbeete musste noch geregelt werden, hierbei half uns Jennifer Otto, Geschäftsführerin vom Pflanzengroßhandel „Grünes Glück“ aus Gönnebek. Auch sie war von unserer Projekt-Idee begeistert und wollte hierzu etwas beitragen. In diesem Zeitraum nahmen wir auch das erste Mal Kontakt zu unseren auserwählten Kindergärten auf. Wir kontaktierten unter anderem die „Kleine Strolche“ aus Bad Segeberg, sowie die Kindertagesstätten Wittorf in Neumünster und „Die kleinen Bieber“ aus Bevern im Kreis Pinneberg.

Alles schien in diesem Moment perfekt geplant und vorbereitet zu sein, doch das wohl größte Problem kam erst noch und sollte uns bis zum Schluss begleiten, denn „Corona“ sollte unseren Projektalltag komplett verändern. Unsere Planungen vom gemeinsamen Bau als Azubi-Jahrgang wurden vorerst auf Eis gelegt.

Es musste ein Plan B her – ein neuer Ablaufplan. Also setzten wir uns gemeinsam mit Lukas Fuhlendorf, dem Azubi von Kremer Glismann, digital zusammen und regelten den weiteren Ablauf. Dieses Mal planten wir gleich für zwei mögliche Szenarien: zum einen eine Verschlechterung der Corona-Lage und somit verbundenen Einschränkungen und zum anderen der gleichbleibenden Corona-Lage. Letztlich mussten wir leider eine Verschlechterung der Lage in Kauf nehmen und uns von dem Gedanken, das Projekt als Gesamtjahrgang beenden zu können, verabschieden. Trotz großer Hoffnungen mussten wir uns letztlich auch dieses Mal einschränken und die Bestellungen der Hochbeete dementsprechend anpassen. Auch der Plan, dass ein Azubis von der Sparkasse und einer von Kremer Glismann sich zum Bau treffen, konnte nicht umgesetzt werden. Somit haben wir uns letztlich auf einen Fertigbaussatz geeinigt.

Nun war es also tatsächlich endlich soweit und wir konnten am 24. und 25. Juni Kurs auf die Kindergärten nehmen und ihnen die Hochbeete übergeben.

Sefkan Ramo, Eda Güngörmez und Cathryn Lehmann (die Nachfolgerin von Lukas, der mittlerweile seine Ausbildung beendet hat) von „Kremer Glismann“ nahmen sich die „Kleine Strolche“ aus Bad Segeberg sowie die Kindertagesstätten Wittorf in Neumünster vor.

Miriam Franke, Cathryn Lehmann und Julia Antonius fuhren am nächsten Tag dann zu den „kleinen Biebern“ nach Bevern.

Trotz aller Rückschläge konnten wir uns gegenseitig motivieren und behielten zu jeder Zeit den Überblick. Gemeinsam mit Kremer Glismann und Jennifer Otto haben wir es geschafft, ein wirkliches tolles Projekt über die Bühne zu bringen. All unsere Mühen haben sich gelohnt, denn in den Kindergärten, die Kinder strahlend bei der Bepflanzung der Beete zu sehen, war unsere allergrößte Belohnung.

Rückblickend haben wir eine wirklich turbulente Projektzeit hinter uns, aber letzten Endes sind wir unheimlich stolz auf unsere eigene Leistung und den dadurch entstandenen Zusammenhalt unseres Teams.