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Vorsicht, Stromfresser!

Vorsicht, Stromfresser!

 

Die Preise für Energie steigen. Wer darum Strom spart, senkt seine Kosten. Zusätzlich unterstützt man damit den Klimaschutz. Lesen Sie hier, wo die Energiefresser im Haushalt sind, und wie Sie ganz einfach Strom sparen.

Die Mikrowelle, der Fernseher, der Computer und natürlich das Smartphone: Sie alle sind ohne Strom sinnlos. Doch müssen diese und andere Geräte 24 Stunden am Tag mit Energie versorgt werden? Wer sich bewusst dagegen entscheidet, steht häufig vor einem Problem. Denn manche Geräte lassen sich gar nicht mehr ganz ausschalten. Sie sind im Stand-by-Modus jederzeit verfügbar. In diesen Fällen helfen oft Mehrfachsteckdosen mit einem Kippschalter. Damit kann man beispielsweise den Fernseher auch dann bequem vom Strom trennen, wenn das bei dem Gerät gar nicht vorgesehen ist.

Weitere Beispiele mit Stromeinsparpotenzial

Die Mikrowelle. Dort ist zwar eine Uhr eingebaut. Wer auf sie verzichtet, kann nach der Nutzung aber einfach den Stecker ziehen. Schließlich braucht die Mikrowelle nur dann wirklich Strom, wenn sie auch benutzt wird.

Untertischgeräte in Küche und Bad. In Räumen mit nur Kaltwasseranschluss erwärmen diese kleinen Boiler das Wasser und halten eine kleine Menge Warmwasser vorrätig. Dazu heizen sie regelmäßig – beispielsweise auch nachts, wenn üblicherweise gar kein warmes Wasser benötigt wird. Mit einer steuerbaren Steckdose lässt sich einstellen, dass ein Untertischgerät zum Beispiel nur zwischen 8.30 Uhr und 20 Uhr ans Stromnetz angeschlossen ist. Das sind dann 11,5 statt 24 Stunden, in denen das Gerät Strom verbraucht.

Lampen. Wer noch energiesparende Leuchtmittel oder möglicherweise sogar Glühbirnen in seinen Lampen hat, sollte diese nach und nach durch LED ersetzen. Sie sind zwar deutlich teurer in der Anschaffung. Dafür halten sie sehr lange und verbrauchen sehr wenig Strom.

Laptop, Tablet und Smartphone. Muss man wirklich 24 Stunden am Tag online sein? Auch wenn man schläft? Wer sich dafür entscheidet, seine Geräte nachts auszuschalten, spart Strom, weil der Akku nicht ständig geladen werden muss.

Backofen, Waschmaschine, Kühlschrank. Gibt eines der großen Haushaltsgeräte den Geist auf, muss ein Neues her. Hier ist es sinnvoll, sich für die höchste Energiesparstufe zu entscheiden. Seit 1. März 2021 gibt es neue Energiesparlabel, die von A bis G reichen. Geräte mit der Auszeichnung A verbrauchen am wenigsten Strom. CO2online hat darüber ausführlich berichtet und bietet zusätzlich einen Stromsparrechner auf der Internetseite an.

Selbst Strom erzeugen – auf dem Balkon

Noch mehr Strom können Sie sparen, wenn Sie ihn mithilfe der Sonne selbst herstellen. Das geht auch ohne große Photovoltaikanlage auf dem Dach – und sogar als Mieter. Sie können nämlich kleine Photovoltaikanlagen für den Balkon kaufen und müssen diese nur in die Steckdose stecken, um die Sonnenenergie zu nutzen. Diese Geräte findet man unter den Namen Balkonmodul, Mini-Solaranlage, Plug & Play-Solaranlage oder Balkonkraftwerk. Die Verbraucherzentrale hat zu diesen Stromerzeugern mehr Infos ins Netz gestellt – siehe Link.
Allerdings gibt es dabei einen Haken: Wer die Paneele beispielsweise ans Balkongeländer hängen möchte, braucht als Mieter die Genehmigung des Vermieters. In einer Eigentümergemeinschaft ist sogar deren Zustimmung nötig. Außerdem muss geklärt werden, wer die Kosten bei einem Schaden trägt – beispielsweise nach einem Sturm. Als Mieter sollte man also die Anlage so versichern, dass mögliche Schäden von der Versicherung übernommen werden. Übrigens: Mieter, die tagsüber nicht zuhause sind, sollten darauf achten, dass der Sonnenstrom von ihren Balkonmodulen gespeichert werden kann. Denn sonst haben sie keine spürbare Entlastung durch die Mini-Anlagen.

Wie man außerdem Stromkosten spart

Strom sparen Sie zwar nicht, wenn Sie den Stromanbieter wechseln – aber günstiger kann ein Wechsel trotzdem für Sie werden. Wenn Sie sich dann auch noch für einen Ökostromtarif entscheiden, unterstützen Sie dazu das Klima. Check24, Verivox, Switchup oder Cheapenergy sind Internetplattformen, auf denen Sie Stromanbieter vergleichen können.

Der Beitrag Vorsicht, Stromfresser! erschien zuerst auf Der Sparkasseblog.